Hypnosetherapie in Nürnberg

Ideal Qualifikation eines Coaches: „Wie finde ich einen guten Coach?“

Coaching ist kein geschützter Beruf. Umso schwieriger ist die Auswahl eines Coaches. Die Ideal Qualifikation eines Coaches ist eine Kombination aus psychologischen, betriebswirtschaftlichen und psychosozialen Kompetenzen, so Christopher Rauen, einer der führenden Coaches in Deutschland.

„Coaching boomt. Jeder zweite Manager hat sich in den vergangenen fünf Jahren coachen lassen.“ so ein Beitrag in der Karrierebibel.de über Coaching. Ein boomender Markt zieht viele Trittbrettfahrer an. Die Gefahr schlecht beraten zu werden ist groß. Experten schätzen, dass nur jeder 10te der ca. 40000 selbsternannten Coaches eine qualifizierte Ausbildung hat.

Wichtige Kompetenzen eines Coaches in Anlehnung an Rauen

Psychosoziale Qualifikation

  • Organisationspsychologie, d.h. Verhalten und Abläufe in Organisationen, Gruppenprozesse, Mitarbeiterentwicklung, etc.
  • Klinische Psychologie über das Verhalten von Menschen und Gruppen.
  • Psychotherapiekompetenz, idealerweise verschiedene Richtungen.
  • Psychologische Methoden zur Problemlösung, Selbstmanagement, Stressbewältigung, Konfliktmanagement, Kommunikation, etc.
  • Diagnostische Kompetenz

Persönliche Kompetenz

Hier spielen mehr die Faktoren der Persönlichkeit eine Rolle. Meist Dinge, die man nicht einfach lernen kann, sondern zu der Lebenserfahrung und Reife nötig sind. Aber erst durch diese Kompetenz wird ein zielgerichteter Einsatz von Methoden mit Augenmaß erst möglich.

  • Realistische Selbsteinschätzung und Akzeptanz von Grenzen
  • Selbsterfahrung und mehrjährige Beratungserfahrung
  • Eigene Führungserfahrung und praktische Erfahrung in Wirtschaftsbetrieben
  • Regelmäßige Supervision und Weiterbildung
  • Zuhören können, wertschätzendes Menschenbild, Neutralität, Empathie
  • Glaubwürdigkeit

Fachliche Kompetenz

Der Unterschied zwischen Coaching und Beratung ist, dass der Coach kein Fachexperte im Metier des Kunden sein muss. Vielmehr geht es beim Coaching um den Prozess der Veränderung. Klarheit, Reflektion und Entscheidungen werden durch gezieltes Fragen des Coaches unterstützt. Zu viel Expertenwissen beim Coach kann sogar hinderlich sein für seine neutrale und ergebnisoffene Rolle.

Meine Erfahrung zeigt jedoch, dass es gerade zum Beziehungsaufbau sehr hilfreich ist, wenn der Coach die Welt des Klienten versteht. Das Fachwissen des Coaches sollte aber nicht dazu führen, dass dem Klienten eine Meinung oder Lösung aufgedrängt wird.

Wie finde ich einen guten Coach?

Was ein „guter“ Coach für Sie ist, hängt von Ihrer Problem- und Zielstellung ab. Und auch davon, ob der Coach von seiner Persönlichkeit und Arbeitsweise zu Ihnen passt.

Fragen die Sie sich stellen können, bevor Sie mit der Recherche beginnen:

  • Benötigen Sie ein Coaching, eine Psychotherapie oder eine Fachberatung?
  • Wollen Sie spezifisch an einer Lösung arbeiten oder ist das nur die Spitze des Eisberges?
  • Wollen Sie das Coaching privat übernehmen oder soll es ein Business Coaching sein, das durch den Arbeitgeber ermöglicht wird?
  • Welche Kosten kommen auf Sie zu?
  • Wie können Sie Coaching in Ihren Berufsalltag integrieren? Welche Flexibilität ist bzgl. Coaching Stunden möglich?

Ergänzend hilft Ihnen bei einer strukturierten Auswahl eines Coaches vielleicht eine Checkliste, die ich als Download zur Verfügung gestellt habe.

Weitere Informationen zu meinem Verständnis und Vorgehen beim Coaching für Privatpersonen finden Sie auf meiner Coaching-Seite. Wenn Sie Fragen haben und diese gerne direkt an mich stellen wollen, nutzen Sie bitte mein Kontaktformular.