Hypnosetherapie in Nürnberg

Panikattacke

Eine Panikattacke tritt unerwartet und schnell auf. Sie hält mindestens einige Minuten an, kann aber auch über eine halbe Stunde und länger dauern. Ein unmittelbarer Auslöser wird meistens nicht erkannt, im Gegensatz zu vielen anderen Angstformen. Es treten eine Vielzahl an Symptomen auf, die für den Betroffenen sehr bedrohlich wirken. Eine unmittelbare Lebensgefahr liegt jedoch meist nicht vor.

Häufige Symptome bei einer Panikattacke

  • Schwitzen und Schweißausbrüche.
  • Gefühl dass sich alles zuschnürt. Atemnot.
  • Sehr schnelle Atmung.
  • Sehr schneller Herzschlag.
  • Schwindelgefühle.
  • Starke Angst vor körperlichen Auswirkungen.
  • Wahrnehmungsstörungen der eigenen Gefühle und Umgebung.

Weitere Symptome einer Panikattacke und die korrekte medizinische Einordnung finden Sie im ICD-10.

Ursachen

Die Ursachen sind dem Betroffenen meist nicht klar. Ein weiterer Grund, warum die Situation bei einer Panikattacke so bedrohlich wirkt und so hilflos macht. Einige häufige Ursachen sind z.B.:

  • Ein hoher Grundpegel an Stress. Hier braucht es dann nur noch kleine zusätzliche Impulse, um über die persönliche kritische Grenze zu kommen. Ein hoher Stresspegel über längere Zeit kann z.B. durch Beziehungskonflikte, Bedrohung des Arbeitsplatzes, Existenz- oder Zukunftsängste usw. zustande kommen.
  • Die Psyche beeinflussende Substanzen, z.B. Alkohol, Koffein, Teein, Medikamente.
  • Drogen.
  • Angst vor der Angst. Die Angst vor einer möglichen erneuten Panikattacke führt dazu, dass Symptome und Körperempfindungen besonders bewusst beachtet werden. Werden solche Symptome wahrgenommen, dann werden sie meist überinterpretiert und das System „schaukelt sich hoch“ bis zum Panikanfall.
  • Panikanfälle können auch im Zusammenhang mit körperlichen Krankheiten auftreten. Eine körperliche Aklärung und Untersuchung der Symptomatik ist deshalb an erster Stelle vorzunehmen.

Hilfe bei einer Panikattacke

Wenn eine körperliche Ursache ausgeschlossen werden konnte, stehen prinzipiell medikamentöse und therapeutische Maßnahmen zur Verfügung (siehe z.B. Netdoktor.de). Medikamente sollen helfen akute Angstsymptome zu reduzieren. Therapie soll helfen mit der Angst umzugehen und sie stückweise zu bewältigen.

Aus der Verhaltenstherapie gibt es bewärte Methoden der sogenannten „Angstkonfrontation“. D.h. man stellt sich der Angst schrittweise. Die Annahme dahinter ist, dass kein weg aus der Angst führt, ausser der Weg durch die Angst hindurch. Aber auch aus anderen Therapieformen gibt es Methoden für die Arbeit mit Angstzuständen. Es muss immer im Einzelfall entschieden werden, welche Behandlungsform sinnvoll sind.

 

Bei den aufgeführten Informationen handelt es sich um allgemeine Hinweise, die nicht zur Diagnostik oder Selbstbehandlung gedacht sind. Wenden Sie sich zu einer ersten Abklärung eigener Beschwerden bitte immer zuerst an Ihren Arzt.

In meiner Praxis in Nürnberg ist Hilfe und Unterstützung bei Stress und stressbedingten psychischen Beschwerden einer meiner Schwerpunkte. Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung in Form von Coaching oder Psychotherapie benötigen, können Sie sich gerne über das Kontaktformular an mich wenden. Auf meiner Webseite finden Sie auch weitere Informationen zu Angststörung und Panikattacken.