Hypnosetherapie in Nürnberg

Insomnie – Einschlafstörung & Durchschlafstörung

Nichtorganische Insomnie ist gekennzeichnet durch ungenügende Dauer und Qualität des Schlafes, die über einen längeren Zeitraum besteht. Dabei treten Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen und frühmorgendliches Erwachen auf.

Auslöser der nichtorganischen Insomnie sind meist psychische Belastungen oder ein schwerwiegendes Lebensereignis. Die Folge sind Unruhe und zirkulierende Gedanken beim Einschlafen, die häufig in einem Teufelskreislauf münden und die Schlafstörungen dann chronisch werden.

Inhaltsverzeichnis

Insomnie – Die „eigentlichen“ Schlafstörungen

Bei Insomnie steigt die innere Anspannung immer weiter an, tagsüber herrscht häufig Müdigkeit und reduzierte Leistungsfähigkeit. Unwissenheit über den „natürlichen Schlaf“ führen dann oft zu falschen Gegenmaßnahmen, die die Situation zusätzlich erschweren.

Die ICD-10 (Internationale Statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) definiert als Kriterien für Insomnie:

  • Klagen über Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen oder eine schlechte Schlafqualität.
  • Die Schlafstörungen treten wenigstens dreimal pro Woche mindestens 1 Monat lang auf.
  • Es besteht ein überwiegendes Beschäftigtsein mit der Schlafstörung und nachts und während des Tages eine übertriebene Sorge über deren negative Konsequenzen.
  • Die unbefriedigende Schlafdauer oder -qualität verursacht entweder einen deutlichen Leidensdruck oder wirkt sich störend auf die Alltagsaktivitäten aus.

Einschlafstörungen

Trotz Erschöpfung und Müdigkeit scheint das Einschlafen nicht zu gelingen. Stundenlanges Wachliegen ist häufig, bevor man dann meist irgendwann doch noch einschläft. In Extremfällen kann es auch mehrere Nächte hintereinander ohne Schlaf geben.

Der Leidensdruck ist hoch. Während der Wachphasen herrschen oft Unruhe, Ängstlichkeit und fast immer kreisende Gedanken, die zu keiner Lösung führen. Auch wenn fehlender Schlaf in einem gewissen Umfang nicht gefährlich ist, so ist doch die emotionale Belastung sehr hoch. Die Gefahr, dass sich weitere psychische Störungen wie z.B. eine Angststörung oder Depression ausbilden, ist erhöht.

Durchschlafstörungen

Bei Durchschlafstörungen leidet der Betroffene daran, dass er in der Nacht häufig aufwacht, ohne dass er dafür eine sinnvolle Begründung gibt. Die für die ausreichende Regeneration des Körpers benötigten Tiefschlafphasen sind dabei zu kurz. Eine befriedigende Erholung bleibt aus.

Wenn der Betroffene zudem morgens mindestens zwei Stunden zu früh aufwacht, obwohl er eigentlich noch Schlaf bedurft hätte, dann spricht man von Morgendlichen Früherwachen. Dies tritt häufig in Kombination mit Einschlaf- und Durchschlafstörungen auf.

Bei der Therapie ist zunächst wichtig eine organische Ursache auszuschliessen. Eine ausführliche Analyse der Schlafgewohnheiten und Zyklen gibt dann Aufschluss über die Qualität des Schlafes. Das Führen eines Schlaftagebuchs kann helfen eine objektivere Sicht auf die tatsächliche Situation zu geben.

In der Praxis werden als Entspannungsverfahren häufig Techniken wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung eingesetzt. Aber auch „Schlafedukation“, d.h. das Vermitteln wichtiger Informationen rund um Schlafphysiologie und die Reduktion beeinträchtigender Rahmenbedingungen wie Alkoholgenuss, unregelmässiger Schlaf-Wach-Rhythmus usw. sind wichtig. Sind psychische Belastungen die Ursache für die Schlafstörungen, so wird primär auch an diesen gearbeitet.

Behandlung von Schlafstörungen in Nürnberg

Bitte beachten Sie: Sollten Sie über längere Zeit unter Schlafstörungen leiden, suchen Sie einen Arzt auf um eine organische Ursache auszuschliessen. Bei psychischen Ursachen wie belastenden Lebensphasen, Stress oder beruflichen Problemen kann Sie auch ein Coach, Psychotherapeut oder Heilpraktiker für Psychotherapie unterstützen.

Ich biete in Nürnberg Coaching, Hypnotherapie und Psychotherapie an. Schlafstörungen treten bei vielen psychischen Problemen auf, sind aber häufig nur ein Symptom einer anderen Belastung oder Erkrankung wie z.B. Burnout, Depression oder Angst. Es ist deshalb wichtig nicht nur symptomatisch zu handeln, sondern auch an der Ursache zu arbeiten.

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